Umbau Pfarrhaus Zschortau

Stein auf Stein…

Das Pfarrhaus in Zschortau soll ein gutes Zentrum für das ganze Kirchspiel und unseren Ort werden. Mehr als eine halbe Million Euro werden dafür investiert. Das Bauvorhaben wird zum größten Teil gefördert von der EU über das ILE/LEADER Programm zur Entwicklung im ländlichen Raum.

Anfang 2013 starteten die Umbauarbeiten mit Holzuntersuchungen, die einige Nachplanung erforderten. Seit Herbst 2013 sind die Arbeiten nun im vollen Gange. Hier sind Sie auf dem Laufenden, wie der Umbau voran geht.

Mitte April 2015:
Die Maler sind durch. Die meisten Lampen dran. Jetzt wird der Fußboden versiegelt.

 

16./17. März 2015:
Die Treppe ist da. Der Innenausbau geht in die finale Phase.

 

März 2015:
Farben, Formen, Gerüche kommen hinzu. Erste Flächen werden gemalert, Fliesen kommen an Wände und auf Bodenflächen. Es riecht nach frischem Holz.

 

Januar / Februar 2015: Holz für die Hüttn‘
Die Baustelle gehört jetzt hauptsächlich den Zimmerleuten. Und die bereiten alles für die Dielung im Erd- und Obergeschoss vor. Im Anschluss werden die Hohlräume mit Isolierflocken ausgefüllt und die Dielung verlegt.

 

Wie hast Du Dich verändert …
… oder: Was ein gutes Jahr so ausmacht.

 

Dezember 2014: Es wird.
Quadratmeter für Quadratmeter „Löcher“ und kaputte Stellen werden geschlossen, immer neue Rohre gelegt. Im Eingangsbereich werden, passend zur Adventszeit, zwei „Türchen“ aus Glas eingebaut.

 

Herbst 2014: Der Innenausbau geht weiter
Vor allem im Erdgeschoss wird jetzt gearbeitet. Der Fussbodeneinbau wird vorbereitet. Dazu gehört ein richtiger Unterbau (Estrich oder Holzkonstruktion) und das Verlegen der Heizungs- und Wasserleitungen.

 

14. September 2014: Tag der offenen Pfarrhausbaustelle.
Der Tag des offenen Denkmals diesmal auf der Baustelle. Nach dem Gottesdienst öffneten wir das Pfarrhaus für die interessierte Öffentlichkeit. Dazu schenkten freundliche Konfirmandinnen und Konfirmanden Kaffee und Getränke aus. Etliche kamen und staunten nicht schlecht, wie sich das Haus schon verändert hat. Und weil der Pfarrer die ganze Zeit erklärt und geplaudert hat, gibt’s davon keine Fotos, höchstens eine kleine Raumstudie vom zukünftigen Gemeinderaum.

 

September 2014: Neue Fenster.
Wow! Schicke Fenster sind das geworden. Wenn die Fenster so etwas wie die Augen eines Hauses sind, dann blinzelt es jetzt ziemlich verführerisch 😉

 

Juli/August 2014: Es wird geputzt und getrocknet. Fenster werden erneuert.
Lehmputz braucht lange, um zu trocknen. Das Sommerwetter wird genutzt, um den Putz aufzubringen und ihn trocknen zu lassen. Bevor das nicht geschehen ist, können auch andere Gewerke nur wenig machen. Die Fenster im Erdgeschoss sind ausgebaut werden jetzt teilweise neu angefertigt oder aufgearbeitet. Beim Ausbauen kommen farbenfrohe Tapeten, wohl etwa 100 Jahre alt, zum Vorschein. Wie mögen die Räume damals wohl ausgesehen haben?

 

Kleiner Zeitraffer: Der selbe Raum von Dezember 2013 bis Juni 2014

 

Mai/Juni 2014: Grundinstallation Elektrik und Putzarbeiten 
Bevor die Wände geputzt werden, müssen die Kabel für Elektrik und Netzwerk verlegt und die genaue Lage der zukünftigen Schalter, Steckdosen und Lampen bestimmt werden. Danach werden die Wände mit mineralischem Putz oder auch Lehmputz verputzt. Eine Besonderheit: Eine Rußstelle an der Wand im Erdgeschoss muss mit frischem Kuhmist überdeckt werden.

 

Bis Mitte Mai 2014: Fertigstellung Rohbau
Stück für Stück lichtet sich das Bild. Die Maurer sind jetzt seltener auf der Baustelle und die Zimmerleute komplettieren die Holz- und Fachwerksanierung. Die offenen Decken werden wieder geschlossen und an der Unterseite mit Holzlatten beplankt, woran dann später Schilf als Putzträger angebracht wird.

 

April 2014: Innenausbau & Zimmerleute
Man hat den Eindruck, jetzt geht es erst richtig los. Wieder Staub und Schutt. Jetzt werden die Decken, Balken und das Fachwerk saniert.

 

Bis Ende Februar 2014: Man kann sich was vorstellen
Was für ein Bild! Nachdem der Fußboden gegossen ist, hat man zum ersten mal einen Eindruck von der neuen Raumanmutung im Erdgeschoss des Hauses. Und gleich sind wieder Handwerker zur Stelle, die nun zum Beispiel die Wände für Toiletten und Küche setzen.

 

12. Februar 2014: Die Bodenplatte wird gegossen
Ein großer Tag. Kubikmeterweise wird Beton ins Haus gepumpt, um eine einheitliche Basis für den Fussboden herzustellen.

 

Anfang Februar 2014: Vorbereitung zum Betonieren
Das Pfarrhaus gleicht jetzt einem riesigen Puzzle aus Wänden, Stützen, Streben oder Abdeckungen. Doch die Bauleute von K&S Bau sehen noch durch – und verfüllen den Keller. Der bekommt nun eine Decke aus Stahlbeton. Dazu wird die Armierung gelegt und verknüpft. Bald kommt der Betonmischer und die große Bodenplatte für das ganze Haus wird gegossen.

 

Januar 2014: Der Keller ist weg!
Um den Fußboden des Pfarrhauses zukünfig auf ein Niveau zu bringen, muss der Keller abgerisssen und verfüllt weden. Damit verliert das Pfarrhaus große Teile eines seiner ältesten Bauzeugnisse, denn der Keller ist vermutlich mehr als 500 Jahre alt.

 

Dezember 2013: Beton, Ziegel, Stützen und viel Schutt
Stützen werden eingezogen, Wände fallen. Das Gewölbe des mittelalterlichen Kellers wird freigelegt und abgerissen. Jede Menge Schutt fällt an. Auch Neues entsteht schon: Fundamente für Zwischenwände im Erdgeschoss werden gegossen und eine erste Wand hochgemauert.

 

Herbst 2013: Weiter geht’s!
Erst als alle Gutachten vorliegen, ein neues Statikbüro beauftragt wird, der Kirchenkreis alle Kosten und Risiken noch einmal abgeschätzt hat und der Gemeindekirchenrat die Entscheidung fällt, auf den Ausbau des Dachgeschosses zu verzichten, kann weiter gebaut werden. Obwohl, „Bauen“ wohl das falsche Wort ist, denn zunächst muss entekernt und Vieles im Innern des alten Hauses abgerissen werden.

 

Sommer 2013: Das große Warten.
Was tut sich im Pfarrhaus? Im Sommer 2013 eher wenig, was sofort sichtbar ist. Denn der bauliche Zustand des Hauses stellt Architekten, Planer und Statiker sowie Kirchgemeinde und Kirchenkreis vor große Herausforderungen und neue Entscheidungen. Der Fortgang der Bauarbeiten findet in dieser Zeit in den Gutachter- und Planungsbüros statt.

 

Mai 2013: Baubeginn. Vorerst.
„Anfang Mai begannen die Bauarbeiten im Zschortauer Pfarrhaus. Seither treten fast täglich neue Überraschungen zutage.“ So steht es im Gemeindeblatt Juni-Juli 2013.
Nachdem die ersten Ausschreibungen und Vergaben abgeschlossen waren, wurde Anfang Mai 2013 das Bauvorhaben Pfarrhaus Zschortau offiziell begonnen. Büro und Gemeinderäume befinden sich nun in der Neuen Str. 1, im Pfarrhaus ist Baufreiheit. Erst jetzt, da Putz und Wandverkleidungen entfernt und Böden aufgeschachtet werden, können wir erkennen, wie gut oder schlecht die Bausubstanz im Haus erhalten ist. Schon die ersten Freilegungen zeigen: In der Bausubstanz gibt es wenig feste Größen und statische Sicherheiten, hinzu kommt stark geschädigtes Holz. Es ist unklar, ob z. B. der geplante Ausbau des Dachbodens statisch realisiert werden kann.

 

April 2013: Alles muss raus
Nun soll es losgehen, dazu muss alles raus. Wir räumen aus und sortieren. Das Archiv (Fotos) ist ein leerer Raum. Alle Elektroleitungen werden gekappt. Das Pfarrbüro bleibt vorerst noch im Pfarrhaus und bezieht seinen Strom aus einem Baustromverteiler im Garten. Denn Ausweichräume für Büro und Gemeindearbeit haben wir zwar inzwischen gefunden, doch auch dort wird noch repariert. Die Räume sind erst zum Mai bezugsfertig.

 

März 2013: Der Holzgutachter kommt
Viele Balken sind morsch. Das Holz ist teilweise Jahrhunderte alt. Nachplanungen sind wahrscheinlich.

 

Zustand September 2012
Rückblende: Das alte Pfarrhaus. So sahen die Gemeinderäume im September 2012 aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Herbst 2013

 

 

 

Zustand September 2012

Rückblende: So sah es im September 2012 im Pfarrhaus aus.

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